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Hinweis zum Urheberrecht

Journal (Komplette Ausgabe eines Zeitschriftenheftes) zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:hbz:467-8227
URL: http://dokumentix.ub.uni-siegen.de/opus/volltexte/2015/822/


I AM ERROR : Störungen des Computerspiels

Rautzenberg, Markus ; Wolfsteiner, Andreas ; Bojahr, Philipp ; Schwingeler, Stephan ; Beil, Benjamin ; Hensel, Thomas

Weitere Beteiligte (Hrsg. etc.): Beil, Benjamin (Hrsg.) ...

Originalveröffentlichung: (2012) Navigationen Jg. 12, H. 2, 2012. Siegen: universi - Universitätsverl. Siegen
pdf-Format:
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SWD-Schlagwörter: Computerspiel , Medientheorie , World of Warcraft
Collection: Zeitschriften und Sammelwerke / Zeitschriften / Navigationen - Zeitschrift für Medien- und Kulturwissenschaften / Jg. 12 (2012)
Institut: (ohne Institutsbezeichnung)
DDC-Sachgruppe: Spiel
GHBS-Notationen: KLEX = Medienästhetik. Medientheorie. Medienphilosophie
KNZT = Technik und Design
Dokumentart: Journal (Komplette Ausgabe eines Zeitschriftenheftes)
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum: 01.01.2015
Bemerkung: Prof. Dr. Jens Schröter ist Herausgeber der Reihe und die Herausgeber der einzelnen Hefte sind renommierte Wissenschaftler und -innen aus dem In- und Ausland.
Kurzfassung auf Deutsch: Für die Medientheorie erweisen sich Phänomene der Störung spätestens dann als
besonders bedeutsam, wenn sie nicht mehr nur als Un- oder Zufälle ansonsten
›reibungslos‹ verlaufender medientechnischer Prozesse gedeutet, sondern als integraler Bestandteil von Medialität selbst begriffen werden können. Von Martin
Heideggers »Zeug«-Analysen bis zu Michel Serres‘ »Parasitologie« ist Störung mit
und gegen das kommunikationstheoretische Paradigma als jenes Element beschrieben
worden, anhand dessen sich die materielle Eigensinnigkeit der Medien selbst beobachten lässt und das damit den Blick auf Dynamiken von Medialität jenseits der Funktionsweise technischer Artefakte lenkt. Dies ist einer der zentralen
Ansatzpunkte aktueller Medientheorie, die hoffen kann, aufgrund des Explikationspotenzials des Störungsphänomens den Begriff des Medialen schärfer konturieren zu können.
Lizenz: Veröffentlichtungsvertrag