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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:hbz:467-1245
URL: http://dokumentix.ub.uni-siegen.de/opus/volltexte/2006/124/


Literatur auf dem Rechner

Kamphusmann, Thomas

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Literaturtheorie , interaktive Literatur , computerbasierte Literatur
Institut: (Ohne Institutsbezeichnung)
Fakultät: Fachbereich 3, Sprach-, Literatur- und Medienwissenschaften
DDC-Sachgruppe: Literatur, Rhetorik, Literaturwissenschaft
GHBS-Notation: BKH = Kommunikationstheorie (Rezeption, Übersetzung, Bearbeitung)
Dokumentart: Dissertation
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 08.02.2000
Erstellungsjahr: 2000
Publikationsdatum: 13.10.2006
Kurzfassung auf Deutsch: Im Zentrum dieser literaturwissenschaftlichen Studie stehen computerbasierte
Literatur und algorithmisch generierte Texte. Ausgangspunkt ist das offensichtliche
Ungenügen literatur– aber auch medienwissenschaftlicher Kategorien für
die Klassifikation und Analyse dieses Gegenstandsbereichs.
Die leitende These ist, daß die einschlägigen Methoden und Theorien wesentlich
aber weitgehend unreflektiert auf eine bestimmte Medientechnik rekurrieren:
das gebundene Buch. Dementsprechend setzt diese Arbeit die informatischen
Grundbegriffe des Speicherns, Übertragens und Berechnens als
fundamentale Kategorien für die Analyse computerbasierter Texte und Literatur
zugrunde.
Im Kapitel „Funktionen“ werden diese Begriffe technisch expliziert und zu
den Funktionen des traditionellen, um das Buch zentrierten Literatursystems
in Beziehung gesetzt. Das Kapitel „Formen“ überprüft die Mächtigkeit dieser
Dreiteilung für eine formale Kategorisierung einer Reihe ausgewählter Beispiele.
Vorgestellt werden nicht nur aktuelle Hypertexte, sondern auch Literatur–
CDs und textgenerierende Programme. Das „Theorien“ sichtet beispielhaft
traditionelle Literaturtheorien (Hermeneutik, Strukturalismus und Rezeptionsästhetik)
sowohl was ihre spezifischen Defizite mit den im zweiten Kapitel beschriebenen
Arbeiten angeht wie auch hinsichtlich ihrer spezifischen Affinitäten
zu den informatischen Grundkategorien. Ein diskursanalytisch geprägter
vermittelnder Ausblick beschließt die Arbeit.
Kurzfassung auf Englisch: This study centers around computer–based literature and texts that are generated
by algorithmic means. It originates from the obvious deficiencies of the
categories used by literary and media scientists to classify and analyze the
object in question.
The leading thesis is that current methods and theories substantially rely
on but scarcly reflect a certain media–technology: the book. According to
this the study starts with the fundamental terms of computer science: storage,
transmission and computation as the basic categories for analysing computer
based texts and literature.
The chapter "‘Funktionen"’ explains these terms technically and correlates
them with functions within the traditional “book–based” literary system. The
chapter "‘Formen"’ checks their scope concerning formal categorisation of selected
examples. Presented are not only current hypertexts but also literary
CD–ROMs and text generating programs. The chapter "‘Theorien"’ looks on
well established literary theories and describes specific deficiencies as well as
affinities to the basic terms of computer science.
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