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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:hbz:467-11749
URL: http://dokumentix.ub.uni-siegen.de/opus/volltexte/2017/1174/


Ermüdungsverhalten von Aluminium-Schweißverbindungen im Bereich sehr hoher Lastspielzahlen

Cremer, Martin

Originalveröffentlichung: (2017) Siegen : Lehrstuhl für Materialkunde und Werkstoffprüfung, 2017. - ISBN 978-3-00-056901-2
pdf-Format:
Dokument 1.pdf (10.604 KB)

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SWD-Schlagwörter: Ermüdung bei sehr hohen Lastspielzahlen , Aluminium |Schweißverbindung
Freie Schlagwörter (Deutsch): Materialermüdung , Aluminium-Schweißverbindungen
Freie Schlagwörter (Englisch): Very High Cycle Fatigue , Welded Connections
Institut: Institut für Werkstofftechnik
Fakultät: Fakultät IV: Naturwissenschaftlich-Technische Fakultät
DDC-Sachgruppe: Ingenieurwissenschaften und Maschinenbau
GHBS-Notationen: ZEWD = Dissertationen
ZLP = Metallische Werkstoffe allgemein
ZMA = guae. Betriebsfestigkeit
Dokumentart: Dissertation
Schriftenreihe: Siegener werkstoffkundliche Berichte
Bandnummer: 13
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 21.04.2017
Erstellungsjahr: 2017
Publikationsdatum: 28.09.2017
Kurzfassung auf Deutsch: In der vorliegenden Dissertation wird das Ermüdungsverhalten von Aluminium-Schweißnähten im Bereich sehr hoher Lastspielzahlen untersucht. Schweißnahtkerbe, Mikrostruktur und prozessbedingte Defekte können dabei eine große Rolle spielen. Hochfrequente Ermüdungsversuche an geschweißten Proben in unterschiedlichen Nahtqualitäten, mit und ohne Nahtüberhöhung sowie an speziell wärmebehandelten glatten und gekerbten Material-proben ermöglichen eine systematische Separation dieser drei Kerbeffekte. Anhand der Untersuchungen kann nachgewiesen werden, dass der Einfluss der Mikrostruktur auf die Schwingfestigkeit der Schweißnaht mit steigender Lastspielzahl an Bedeutung gewinnt. Grundwerkstoff und überalterte Wärmeeinflusszone weisen in diesem Zusammenhang unterschiedliche zyklische Festigkeiten und Schädigungsphänomene auf. Je nach Nahtqualität sind prozessbedingte Defekte wie Poren oder Bindefehler im Very High Cycle Fatigue (VHCF)-Bereich versagensrelevant. Daraus folgt, dass die geometrische Kerbe mit steigender Lastspielzahl nicht mehr alleiniges Bewertungskriterium der Lebensdauer von Aluminium-Schweißnähten ist. Abschließend werden abhängig von der vorliegenden Schweißnahtqualität ein bruchmechanisches Konzept sowie ein Kerbspannungskonzept mit fiktivem Ersatzradius für die Auslegung der Aluminium-Schweißnähte verifiziert und Potenziale für die Optimie-rung der VHCF-Schwingfestigkeit von Aluminium-Schweißnähten aufgezeigt.
Kurzfassung auf Englisch: In the present thesis the Very High Cycle Fatigue (VHCF) behaviour of welded aluminium alloy joints is investigated. In this context the geometrical and microstructural notch as well as process-related defects play a significant role. A systematical separation of these notch effects is realized by means of high-frequency fatigue tests using welded samples with different weld qualities with and without trimmed weld reinforcement as well as unwelded, heat-treated smooth and notched samples. The study is able to prove that the influence of the microstructure on the fatigue behaviour of the welded seams increases with increasing number of load cycles. The cyclic strength as well as the failure mechanism of the base material differs sig-nificantly from the overaged heat-affected zone. Process-related defects like pores and incomplete fusions lead to VHCF-failure depending on the weld seam quality. The investiga-tions show that the geometrical notch is no longer the sole criterion for a reliable life assess-ment of welded seams in the VHCF-regime. Finally, an existing fracture mechanical and a notch stress concept are verified for the assessment of the fatigue strength of welded samples for very high numbers of loading cycles.
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